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20. Oktober 2017, 13:00 37. Schau des Internationalen Cardueliden Club e.V.
Besuchen Sie am Freitag den 20.10 und Samstag den 21.10.2017 die 37. Schau des Internationalen...
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Besuchen Sie am Freitag den 20.10 und Samstag den 21.10.2017 die 37. Schau des Internationalen...
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27. Oktober 2017, 09:00 Vogelschau 2017 / Kreuzschnabel Spezialschau in Brixlegg (Fügen)
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28. Oktober 2017, 09:00 Vogelschau 2017 / Kreuzschnabel Spezialschau in Brixlegg (Fügen)
Vogelschau 2017 / Kreuzschnabel Spezialschau in Brixlegg (Fügen) Beginn: 27. Oktober 2017,...
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Vogel des Jahres 2018 ist der Star (Sturnus vulgaris)

geschrieben von Konni am Mittwoch, 18. Oktober 2017, 14:54


Stare - Foto: NABU/Günter Stoller

Der Star ist bekannt als Allerweltsvogel – den Menschen vertraut und weit verbreitet. Doch seine Präsenz in unserem Alltag täuscht, denn der Starenbestand nimmt ab.

Es fehlt an Lebensräumen mit Brutmöglichkeiten und Nahrung – insbesondere verursacht durch die industrielle Landwirtschaft“, sagt Heinz Kowalski, NABU-Präsidiumsmitglied.

„Eine Million Starenpaare haben wir alleine in Deutschland in nur zwei Jahrzehnten verloren. Jetzt gilt es, den Star durch praktischen Naturschutz und Sicherung des Lebensraums zu unterstützen“, sagt Dr. Norbert Schäffer, LBV-Vorsitzender.

Der Bestand des Stars in Deutschland schwankt jährlich zwischen 3 und 4,5 Millionen Paaren, je nach Nahrungsangebot und Bruterfolg im Vorjahr. Das sind zehn Prozent des europäischen Starenbestandes, der bei 23 bis 56 Millionen liegt. Trotzdem ist der schillernde Geselle ein typisches Beispiel für den stillen Rückgang der häufigen Vogelarten, denn sein Bestand nimmt stetig ab. In der aktuellen deutschlandweiten Roten Liste ist der Star sogar direkt von „ungefährdet“ (RL 2007) auf „gefährdet“ (RL 2015) hochgestuft worden, ohne auf der Vorwarnliste zu stehen.



Mehr Informationen finden Sie hier >>>klick<<<

Quelle: nabu.de

Immer weniger Vögel in Europa

geschrieben von Konni am Mittwoch, 18. Oktober 2017, 14:32

In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen hat die Bundesregierung die Zahlen zusammengetragen: Insgesamt ist demnach in der EU die Zahl der Brutpaare in den landwirtschaftlichen Gebieten zwischen 1980 und 2010 um 300 Millionen zurückgegangen, das ist ein Minus von 57 Prozent.

Gründe dafür gibt es viele - das Fehlen geeigneter Lebensräume und das Insektensterben gehören zu den wichtigen. Bei manchen Insektenarten ist der Bestand demnach um bis zu 90 Prozent zurückgegangen. Unkraut- und Insektengifte stellten dabei Studien zufolge einen "relevanten Einflussfaktor" dar, heißt es in der

Von der Entwicklung sind manche Vogelarten besonders betroffen. In Deutschland hat etwa der Bestand der Kiebitze zwischen 1990 und 2013 um 80 Prozent abgenommen, die Zahl der Braunkehlchen um 63 Prozent, die der Uferschnepfen um 61 Prozent und die der Feldlerchen um 35 Prozent. Die Zahl der Rebhühner ist zwischen 1990 und 2015 sogar um 84 Prozent gesunken. Ein Drittel aller Vogelarten zeigte seit Ende der neunziger Jahre "signifikante Bestandsabnahmen".

Die Bundesregierung verweist in ihrer Antwort in diesem Zusammenhang auf Unkraut- und Insektengifte, die Studien zufolge einen "relevanten Einflussfaktor" darstellen würden.

"Die Situation der Vögel ist dramatisch", sagte die Grünen-Politikerin Steffi Lemke mit Blick auf die Zahlen. "Es droht ein stummer Frühling." Der Bundesregierung warf sie vor, zu wenig gegen den Einsatz von Giften und Monokulturen in der Landwirtschaft zu unternehmen.


Quelle: Spiegel Online

Deutschlands Zitronenzeisige in Gefahr...

geschrieben von Konni am Dienstag, 5. September 2017, 16:40

Auch schlechte Nachrichten müssen mal sein.
In diesem Fall stimmt sie mich aber besonders traurig, es handelt sich um einen alten Freund von mir - den Zitronenzeisig (carduelis citrinella - unseren Wappenvogel des Forums)

In den letzten Tagen erhielt ich von Marc Förschler (Marc studierte Biologie an der Eberhard-Karls Universität in Tübingen und promovierte in der Abteilung für Experimentelle Ökologie an der Universität Ulm und am Max-Planck-Institut für Ornithologie, Vogelwarte Radolfzell.) die Nachricht, dass im Nordschwarzwald schon seit 2015 keine Brutpaare von Zitronenzeisig ( carduelis citrinella) mehr festgestellt wurden.

Es gibt wohl noch vereinzelt Vögel, aber diese schreiten nicht zur Brut oder haben keine Aufzuchtserfolge.


adultes Männchen / Fotoquelle: oiseaux.net Foto © Dominique Cavey

Auf jeden Fall wurden in den letzten 3 Jahre keine Jungvögel festgestellt. Womöglich schon die ersten Auswirkungen der Klimaveränderung im Schwarzwald.
Die Zitronenzeisige ernähren sich von Samen vieler Wildkräuter und Gräser, er nimmt während der Jungenaufzucht aber auch Insekten auf.


Jungvogel - im Nordschwarzwald kaum noch zu sehen/ Fotoquelle: oiseaux.net Foto © Franck Ambrosini

Stetiger Bestandsrückgang werden auch aus anderen Verbreitungsgebieten, wie dem Südschwarzwald oder den Alpenregionen gemeldet.

Hier ein Bericht des BLfU

Stummer Frühling / Silent spring

geschrieben von Konni am Montag, 24. Juli 2017, 13:57

Es gibt immer weniger Vögel in Deutschland. Das besagen Zahlen, die die Bundesregierung auf Anfrage der Grünen veröffentlicht hat.
300 Millionen Brutpaare sollen in einem Zeitraum von 30 Jahren verschwunden sein. Woran liegt das? Ein Beitrag von Jagoda Przybyla.

Zwischenergebnis der "Stunde der Vögel" macht Sorgen....

geschrieben von Lisa am Dienstag, 10. Januar 2017, 22:31

Mehr Teilnehmer – weniger Vögel
Zwischenergebnis der „Stunde der Wintervögel“

Die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ steuert auf einen neuen Teilnahmerekord zu.
Der NABU erwartet, den Vorjahreswert von 93.000 Melderinnen und Meldern deutlich zu übertreffen.
Weniger erfreulich sind die Zählergebnisse. Ein Teil der Wintervögel fehlt, vor allem Meisen und Grünfinken schwach.

Mehr Informationen gibt es auf NABU.de

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