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Donnerstag, 10. Februar 2005, 12:45

was ruft denn das so "seltsam"

Also dann fange ich doch gleich selbst mal an:

ich lese seit ein paar Tagen mit großem Interesse die Beiträge über den "Trompeter Gimpel". Mir ist bereits in den ersten Novemberwochen ein Gimpelweibchen mit diesem markanten Ruf in Möttlingen bei Weil der Stadt / BW aufgefallen. Es lies sich durch meinen nachgeahmten "einheimischen" Gimpelruf sogar anlocken.

Ich konnte, außer dem "markanten Rufen", keine Besonderheiten an diesem Gimpel feststellen. Ich selbst züchte Gimpel in einer, von der Höheren Naturschutzbehörde Stuttgart, genehmigten Zucht.

Darum und durch die Literatur von Jürgen Nicolai ist mir bekannt, dass die Junggimpel gerade diesen Ruf erlernen müssen, er ist den Tiere also nicht angeboren. Ich dachte deshalb zunächst, dass ich einem noch „unfertigen“ Junggimpel begegnet war. Was ja hätte sein können, wäre er aus einer Septemberbrut entsprungen.

Erst Anfang Dezember fiel mir dann die massive Zunahme, dieser so rufenden Gimpel auf.

Inzwischen konnte ich Trupps von bis zu 34 Stück, in den bei uns häufigen Bergahorn, antreffen. Teilweise fliegen auch unsere einheimischen Gimpel mit, wenn dies der Fall ist, ist es auch offensichtlich, dass der "Trompeter Gimpel" deutlich größer ist als Pyrrhula p. europeao oder germanica. Ebenfalls markant ist die deutlich breitere Flügelbinde, die wiederum auf Pyrrhula p. pyrrhula hindeutet.

Wobei der wiederum einen weicheren Ruf hat.

Einmal konnte ich in einem ungewöhnlich grossen Trupp, 34 Tiere zählen,wobei die männlichen Tiere etwas in der Überzahl waren.

Wie geschrieben, konnte ich sie vornehmlich beim "ernten" der Ahornsamen beobachten. Aber auch an Ligusterbeeren und seltener an den Futterhäuschen, wo sie sich dann Sonnenblumenkerne und Hanfsamen nehmen.

Gelegentlich scheinen sie sich auch mit der hier beheimateten Unterart zu vermischen, da kleinerer Vögel mitfliegen, die auch den hier im süddeutschen Raum typischen Ruf äussern.


Hier noch eine Presse Info zum Thema

Die Stimme des "Tröters" gibt es auf Maarten Pieter Lantsheer
Seite, oder hier zu hören.

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