You are not logged in.

please login

Benutzername:

username:

remember me

You are not logged in.


Dear visitor, welcome to THE BIRDHOUSE Foren. If this is your first visit here, please read the Help. It explains in detail how this page works. To use all features of this page, you should consider registering. Please use the registration form, to register here or read more information about the registration process. If you are already registered, please login here.

Konni

Administrator

  • "Konni" started this thread
  • Germany

Posts: 230

Current mood: bright sunshine - very good

Location: Weil der Stadt

Occupation: Systemtechniker EDV

Hobbies: Carduelidenzucht, Motorräder, Technik (Amateurfunk)

Thanks: 933

  • Send private message

Aries

1

Tuesday, January 1st 2008, 3:06pm

USA: West-Nil-Virus löst Vogelsterben aus

Wissenschaftler konstatieren starken Rückgang bei einigen Populationen – Krähen erwischt es besonders hart.

Das seit 1999 in den USA auftretende West-Nil-Virus hat laut einer neuen Studie dramatische Auswirkungen auf die Vogelwelt. Wissenschaftler verzeichneten einen starken Rückgang der Population von sieben weit verbreiteten Vogelarten, wie aus der Studie hervorgeht, die in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht wurde. Besonders stark betroffen ist die amerikanische Krähe. Landesweit sei ein Drittel der Population dem Virus erlegen, erklärte die leitende Autorin Shannon LaDeau vom Smithsonian- Zentrum für Zugvögel in Washington. Krähen spielten in der Natur eine wesentliche Rolle bei der Beseitigung von Tierkadavern, sagte LaDeau. Ein deutlicher Rückgang der Populationszahl wurde bei sechs weiteren Vogelarten festgestellt: bei Blauhähern, Indianermeisen, Wanderdrosseln, Hauszaunkönigen, Meisen und Rotkehl- Hüttensängern. Lediglich die Bestände von Blauhähern und Hauszaunkönigen hätten sich wieder erholt. Besonders stark war der Rückgang in der Umgebung von Städten.Das dicht besiedelte urbane Umfeld sei kein guter Platz für Vögel, sagte LaDeau. „Der Grund dafür ist, dass der (den West- Nil-Virus übertragende) Moskito eine menschliche Landschaft bevorzugt. Ihm geht es gut in den Vorstädten.“ Insgesamt untersuchten die Wissenschaftler 20 Arten. Bei 13 davon wurden im Zusammenhang mit dem Virus keine Veränderungen festgestellt. Bei weiteren Arten wurde zwar eine hohe Todesrate verzeichnet, doch könne auf Grund mangelnder Daten keine Aussage über das Ausmaß getroffen werden. Der gefährliche Erreger hat sich in den USA seit 1999 rasant verbreitet und war in der Vergangenheit vereinzelt auch in Südeuropa aufgetreten.Er wird von Stechmücken übertragen. Nach offiziellen Angaben infizierten sich in den USA seit 1999 insgesamt 23.974 Menschen mit dem Virus, 962 von ihnen starben. Vor allem betrifft das Virus aber Vögel.

APA/AP Quelle GW
Gruss Konni ;)

Rate this thread