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Konni

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Widder

1

Sonntag, 9. September 2007, 23:53

Vogelgrippe-Verdacht 205.000 Enten werden getötet

07. September 2007 In der Oberpfalz werden nach neuen Vogelgrippe-Verdachtsfällen rund 205.000 Mastenten getötet. Das Landratsamt Schwandorf teilte mit, dass noch am Freitag mit der Keulung der Bestände begonnen werden sollte. Bei den beiden betroffenen Betrieben aus Bruck und Nittenau handelt es sich nach Angaben der Behörde um Tochterunternehmen des Mastbetriebes aus dem mittelfränkischen Wachenroth, wo bereits vor etwa zwei Wochen die Vogelgrippe festgestellt wurde. Im Landkreis Schwandorf gebe es deutliche Hinweise auf den Erreger, sagte ein Sprecher der Kreisbehörde am Freitag. Ob es in den Mastanlagen bereits zum Ausbruch der Vogelgrippe gekommen ist, sei aber noch unklar. Die Befunde seien bislang noch nicht eindeutig. Dennoch hätten sich die Behörden dazu entschlossen, die Enten vorsorglich zu töten.

Im August 160.000 Enten gekeult Bei dem Betrieb in Bruck sollen etwa 180.000 Enten gekeult werden, in Nittenau rund 25.000 Tiere. Bereits im August waren in Wachenroth (Landkreis Erlangen-Höchstadt) rund 160.000 Enten getötet worden. Dabei handelte es sich nach Angaben des bayerischen Umweltministeriums um die bislang größte Keulungsaktion Deutschlands. In dem Unternehmen war das Vogelgrippevirus H5N1 nachgewiesen worden. Wegen der geschäftlichen Verbindung zu den Oberpfälzer Mastbetrieben waren im Landkreis Schwandorf bereits umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen angeordnet worden, um eine Ausbreitung der Vogelgrippe zu verhindern.

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Widder

2

Samstag, 15. September 2007, 00:05

Massenkeulungen in Niederbayern
In Niederbayern haben die Massenkeulungen von infizierten Enten am Freitag bis in die späten Abendstunden angedauert: In Simbach wurden 26.000 Tiere getötet - obwohl auch bei diesen nur das weniger gefährliche Vogelgrippevirus H5 festgestellt wurde. Natur- und Umweltschützer laufen dagegen Sturm.

Die rund 26.000 Enten des betroffenen Betriebs in Simbach (Landkreis Dingolfing-Landau) wurden am Freitag gekeult. Am Donnerstag waren in Dietersburg im Landkreis Rottal-Inn rund 41.000 Enten mit zwei Elektroschockanlagen und CO2-Gas getötet worden. 120 Helfer waren beteiligt.

Simbach: Dort wurden insgesamt 67.000 Enten gekeult - obwohl sie "nur" den H5-Virus in sich trugen.
Kritik von Bund Naturschutz und Tierschutzbund

Der Bund Naturschutz (BN) Bayern und der Deutsche Tierschutzbund kritisieren die Massenkeulungen scharf und fordern ein Ende der industriellen Massentierhaltung. "Diese Tötungsserien sind mehr von Hysterie als von Augenmaß und verantwortlichem Handeln geprägt", so Tierschutzpräsident Wolfgang Apel. Tier- und Umweltschützer verlangen die Verschärfung der Tierschutzgesetze, eine Förderung der bäuerlichen Landwirtschaft sowie eine artgerechte Haltung von Enten in deutlich kleineren Beständen. Der BN-Vorsitzende Hubert Weiger erklärte, dies würde zwar bedeuten, dass die Preise steigen - "aber dann kann man das Geflügel mit gutem Gewissen verzehren".

Das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) räumte nach der Kritik von Natur- und Tierschützern ein, dass in großen Ställen mit vielen Tieren die Ansteckungsgefahr sehr viel höher sei als in der freien Natur. Unter Dach sei das Virus vor UV-Strahlung und hohen Temperaturen geschützt. Allerdings würde die Geflügelindustrie die Bestände stets auf die Gesundheit der Tiere überprüfen.

Der Bayerische Bauernverband (BBV) befürchtet durch die Massenkeulungen keine Versorgungsengpässe für die Weihnachtsente. Die zur Vogelgrippe-Abwehr gekeulten 430.000 Tiere bedeuteten zwar einen erheblichen Ausfall am Markt, so BBV-Experte Josef Wasensteiner, dieser könne aber durch bestehende und neue Bestände sowie Geflügel aus Osteuropa aufgefangen werden. Entscheidend sei zudem, dass keine Zuchtbestände (Muttertiere) betroffen sind, sondern nur Masttiere. Allerdings rechnet der BBV mit einem Preisanstieg für Entenfleisch.

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