Sie sind nicht angemeldet.

Ich gebe aus Zeitmangel und anstehenden Urlaubsplänen jetzt schon mehrere Jungvögel vom Bindenkreuzschnabel NZ 2018 ab! Siehe auch hier! Telefon: +49 (0)162-4582266 Email

Bitte loggen Sie sich ein

Benutzername:

Kennwort:

Angemeldet Bleiben

Register

Sie sind nicht angemeldet.


Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: THE BIRDHOUSE Foren. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Konni

Administrator

  • »Konni« ist der Autor dieses Themas
  • Deutschland

Beiträge: 230

Aktuelle Stimmung: Strahlender Sonnenschein - sehr gut

Wohnort: Weil der Stadt

Beruf: Systemtechniker EDV

Hobbys: Carduelidenzucht, Motorräder, Technik (Amateurfunk)

Danksagungen: 659

  • Nachricht senden

Widder

1

Freitag, 31. August 2007, 15:51

Waldbrände vernichten Vogelbrut

Laut NABU wurden bei den Waldbränden in Griechenland, Italien und Spanien viele Bruten von Vögeln zerstört.
Auch der Klimawandel hinterlässt seine Spurren:
Im Norden Großbritanniens zeigen sich katastrophale Auswirkungen der Klimaerwärmung. Die Seevögel haben in diesem Jahr fast keinen Nachwuchs ausgebrütet Auf den Orkney- und Shetland-Inseln im Norden Großbritanniens zeichnet sich nach Angaben von Biologen eine Katastrophe ab. Die britische Zeitung «Independent» berichtet, in diesem Sommer hätten die Seevögel fast keinen Nachwuchs ausgebrütet. Die Klimaerwärmung hat Wissenschaftlern zufolge zu dem massiven Rückgang der Population geführt. So haben die etwa 6800 Skua-Päärchen, die auf den Shetland-Inseln bei der letzten Zählung im Jahr 2000 registriert wurden, gerade einmal zehn Junge ausgebrütet. Noch schlimmer hat es die etwa 172.000 Alk-Pärchen getroffen – bislang wurde auf den Shetland-Inseln noch überhaupt kein Nachwuchs der Seevogel-Art gesehen. Ebenso steht es um die Küstenseeschwalben und die Dreizehenmöwen. Auf den Orkney-Inseln sei die Situation vergleichbar, auch wenn es noch keine genauen Erkenntnisse von dort gebe, schreibt der «Independent» Martin Heubeck von der Universität in Aberdeen erklärt, «das Ausbleiben der Brut ist in ganz Europa beispiellos». Nur wenige Vögel hätten es überhaupt geschafft, Nachwuchs heranzuziehen. Klimaerwärmung als Ursache Euan Dunnhof von der britischen Königlichen Gesellschaft für Vogelschutz (RSPB) gibt der Klimaerwärmung die Schuld. Weil sich die Nordsee in den vergangenen zwanzig Jahren um etwa zwei Grad Celcius erwärmt habe, gebe es extreme Veränderungen im Ökosystem. Das für viele kleinere Fischarten lebenswichtige Plankton ziehe sich wegen der Erwärmung weiter in Richtung Norden zurück. Deshalb sei in den vergangenen Jahren ein massiver Rückgang der Fischpopulation zu verzeichnen gewesen. Diese Fische aber bilden die Nahrungsgrundlage für Seevögel, die nun den Orkney- und Shetland-Inseln offenbar völlig verloren gegangen sind. Dunn sagt, zwar habe auch die Überfischung der Nordsee ihren Teil zu dem Phänomen beigetragen, allein dadurch sei das völlige Ausbleiben der Fischpopulation aber nicht mehr zu erklären. Tony Juniper, Chef der Umweltorganisation von Friends of the Earth, nannte das Ausbleiben der Vogelbrut im Norden Großbritanniens einen beispiellosen Vorgang. «Die Katastrophe der Seevögel ist nur ein Vorgeschmack dessen, was noch vor uns liegt.»

Thema bewerten