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  • »Konrad Schnaible« ist der Autor dieses Themas

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Freitag, 29. Juli 2016, 10:19

Kairo-Konferenz beschließt Aktionsplan gegen Vogelmord

26. Juli 2016 - Millionen Zugvögel sterben jedes Jahr auf ihrem Weg in die Überwinterungsgebiete und zurück. Sie werden illegal gejagt, in manchen Ländern ist der Fang und Verkauf von Wildvögeln ein Millionengeschäft. Vom 12. bis 15. Juli trafen sich erstmals im Rahmen der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (CMS) Regierungsvertreter der Mittelmeerländer auf Einladung der ägyptischen Regierung, um gemeinsam in Kairo zu beraten, wie sie die illegale Verfolgung von Zugvögeln erfolgreich bekämpfen können.


Erste Vogelfangnetze werden entfernt - Foto: NABU/Waheed Salama

Staaten verabschieden Aktionsplan gegen Vogelmord

Die Regierungen verabschiedeten auf der Konferenz einen Arbeitsplan zur Bekämpfung der Vogelwilderei im Mittelmeerraum. Darin rufen sie alle Anrainerstaaten des Mittelmeeres auf, dem Vogelmord mit einer Null-Toleranz-Politik zu begegnen. Jedes Land soll nun einen eigenen Aktionsplan gegen den Vogelmord vorlegen, Fortschritte werden in Zukunft in einem Vogelmord-Barometer regelmäßig dargestellt, aus dem unmittelbar ersichtlich wird, wo besonders starke Anstrengungen notwendig sind.

Der Aktionsplan sieht vor, dass insbesondere das Strafniveau für Vogelwilderei auf ein angemessenes Niveau zu heben ist, und spezielle Einheiten bei Polizei und Strafverfolgung ausgebildet werden sollen. Für eine dauerhafte Lösung ist besonderes Augenmerk auf die Information und Bildung der Bevölkerung zu richten.

Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (CMS)

Die Konferenz in Kairo/Ägypten ist das erste Treffen einer zu diesem Thema neu gegründeten Arbeitsgruppe im Rahmen der UN-Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (CMS), nach ihrem Gründungsort auch Bonner Konvention genannt. Die Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (CMS) hatte auf der 11. Vertragsstaatenkonferenz im November 2014 in Quito/Ecuador die Einsetzung einer „Zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe zur Bekämpfung der illegalen Verfolgung von Vögeln im Mittelmeerraum“ beschlossen. Neben den Regierungen der Mittelmeerländer sind Regierungsvertreter aus den Herkunftsländern der Zugvögel und NGOs als Unterstützer und Beobachter eingeladen. Eine bereits seit 2013 bestehende internationale Arbeitsgruppe zur Bekämpfung des Vogelfangs in Ägypten tagt im Zusammenhang mit dieser Konferenz.

„Diese Konferenz ist ein enorm wichtiger Schritt. Während einige Länder mit hohem finanziellen Aufwand Vögel und ihre Lebensräume schützen, werden die Tiere in anderen Ländern illegal verfolgt. Besonders kritisch ist dabei der Mittelmeerraum von Südeuropa über Nordafrika bis in den Nahen Osten“, so Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, der die Konferenz begleitete.

Positive Nachrichten aus Malta

Eine positive Entwicklung konnte aus Malta berichtet werden: Dort wurden in den letzten Jahren die Strafen für den illegalen Abschuss von Vögeln und die Zahl spezialisierter Polizeikräfte drastisch erhöht und gleichzeitig die Zusammenarbeit mit Umweltorganisationen, wie dem NABU-Partner BirdLife Malta verbessert. Das führte zu einem starken Rückgang illegaler Abschüsse.

Mehr dazu hier bei NABU

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