Sie sind nicht angemeldet.

Der Gästezugriff auf dieses Forum wurde limitiert. Insgesamt gibt es 3 Beiträge in diesem Thema.
Um sie alle lesen zu können müssen Sie sich vorher registrieren.

Bitte loggen Sie sich ein

Benutzername:

Kennwort:

Angemeldet Bleiben

Register

Sie sind nicht angemeldet.


Kenneth

Anfänger

  • »Kenneth« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 16

  • Nachricht senden

1

Freitag, 27. Februar 2004, 10:44

Räudemilben (Grabmilben)

Der Vogel zeigt weißliche, schorfige, kalkig anmutende Ablagerungen an den Ständern (Beinen) bei sehr starkem Befall auch im Gesicht, in den Schnabelwinkelnoder an der Kloake. Diese krustigen Ablagerungen können sich in besonders schlimmen Fällen über den ganzen Körper erstrecken. Innerhalb der krustigen Ablagerungen sind die Bohrlöcher der Milben deutlich sichtbar. Der Vogel kratzt und scheuert sich, reißt sich Federn aus. Die mit Milben befallenen Stellen sollten über ein bis zwei Wochen täglich mit Paraffinöl betupft werden (dies geht am besten, indem man ein Wattestäbchen in dem Öl tränkt und die Stellen damit betupft). Dadurch werden die Bohrgänge verstopft und die Parasiten verenden aufgrund von Sauerstoffmangel, ohne dass der Vogelorganismus in Mitleidenschaft gezogen wird. Bei einem Befall mit Räudemilben ist dringend vom Besprühen des Vogels mit in Zoofachgeschäften erhältlichen Milbensprays abzuraten! Wildvögel können sich an den Sprays vergiften und sterben! Der lateinische Name der Räudemilbe, die den Schnabel und die Augen befällt, lautet Knemidokoptes plae. Jene Räudemilben, die vor allem die Beine und die Kloake befallen, heißen auf Lateinisch Knemidokoptes mutans; sie werden im Deutschen auch Kalkbeinmilben genannt.


Die Kalkbeinmilben befallen in erste Linie die Ständer,
meist beginnt der Befall in der "Kniebeuge". Erscheinungsbild ist ähnlich wie bei der Räudemilbe. Die Milbe ist in erster Linie nachtaktiv.

Die befallen Tiere (oft Gimpel und Kreuzschnäbel) stampfen nachts mit den Ständern und sind insgesamt unruhig!
Hier ist es wichtig Sitzstangen und Voliere/Käfige mit einem Insektizid zu behandeln.

Bei mir hat sich BACTAZOL sehr gut bewährt.

Die Tiere selbst behandelt man nie mit einem Spray oder Pulver. Eine 1 %ige Lösung von Jacutin, erhältlich in der Apotheke oder Teebaumöl sollen hier wahre Wunder verbringen.

Die Behandlung mit Jacutin sollte schon nach der ersten Anwendung Erfolg zeigen. Man bestreicht die Ständer, am besten kurz vor Dunkelheit, mit der Lösung und wiederholt die Behandlung nach ca. 14 Tagen. Die Behandlung kann man sehr unterstützen, indem man die Ständer zwischendurch mit Vaseline oder Kamasol einreibt.

Mit der Behandlungsdauer mit Teebaumöl, habe ich noch keine
Erfahrungen gesammelt. Vielleicht kann davon jemand berichten.

Der Gästezugriff auf dieses Forum wurde limitiert. Insgesamt gibt es 3 Beiträge in diesem Thema.
Um sie alle lesen zu können müssen Sie sich vorher registrieren.

Lesezeichen:

Thema bewerten